4 Gründe, warum Internetsicherheit wichtig ist

Wir tun es mittlerweile alle und das sogar mehrmals täglich – im Internet surfen mutiert zur Lieblingsbeschäftigung des Menschen. Es ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden und gehört zum Alltag der meisten Menschen genauso dazu, wie der erste Kaffee am Morgen.

Sicherheit mit VPN

Sicherheit mit VPN

Da gibt es auch nichts verwerfliches daran, denn es bietet unzählige Möglichkeiten, angefangen beim Kommunikationsmittel einmal rund um den Globus, über den netten Zeitvertreib mit lustigen Videos in der Mittagspause bis hin zur unerlässlichen Recherchequelle für Bildung und Beruf.Doch gerade weil wir uns so selbstverständlich im Worldwideweb bewegen, sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie wir das tun.

Anonym im Netz unterwegs?

Wer glaubt, dass er im Worldwideweb anonym ist, liegt sehr falsch. Egal ob über den heimischen PC, das Tablet oder das Smartphone, schon beim Einwählen wird die IP-Adresse gespeichert. Diese gilt zwar als sogenannte personenbezogene Daten und darf nur unter bestimmten Voraussetzungen (z. Bsp. einer Straftat) gespeichert und zurück verfolgt werden, dennoch können bei der Nutzung bestimmter IP-Adressen Rückschlüsse auf den Verwender gezogen werden. Und schon ist es nämlich vorbei mit der Anonymität und dabei sind wir noch gar nicht wirklich drin im Netz.

Wo lauern die Gefahren und was kann passieren?

Okay, dann weiß man eben, dass man häufig per Smartphone unterwegs ist, weil man fast immer die IP-Adressen eines bestimmten Mobilfunkanbieters nutzt. Doch dabei bleibt es leider nicht. Schlimmstenfalls und leider gar nicht so selten, können Willige:

  • private E-Mails ausspähen
  • Konten bei diversen Onlineshops knacken
  • sogar die eigene Bankverbindung herausfinden

Und dann kann es richtig weh tun, wenn man plötzlich feststellt, dass Geldsummen vom Konto abgebucht wurden und man sich den Grund nicht erklären kann.

Kommunikation via E-Mail & Co.

Unsere Kommunikation ist heutzutage ohne das Internet gar nicht mehr vorstellbar. Angefangen beim E-Mail-Verkehr beruflicher Natur bis hin zum Skype-Abend mit der besten Freundin Down Under. Das Internet ist zum Kommunikationsmittel der Wahl geworden und erleichtert uns den Arbeitsalltag und lässt uns weite Distanzen überstehen. Doch gerade hier ist auch Vorsicht geboten. Einbrecherbanden zum Beispiel haben es sich zur Strategie gemacht, ihre Opfer via Social Media auszuspähen und den Moment abzuwarten, wenn man wahllos seine Urlaubsziele auf Facebook, etc. teilt, um genau dann zu zuschlagen. Dem kann man entgegen treten, indem man einfach den Personenkreis derer, die das geteilte Ereignis sehen dürfen, einschränkt.

Auch private E-Mails sind beliebte Ziele.

Hat man kein sicheres Passwort gewählt, haben Hacker ein leichtes Spiel und können sensible Daten einsehen (z. Bsp. Zugangsdaten zu Onlineshops, Bankverbindung, Kontoauszüge) oder Malware über die eigenen Kontaktliste versenden. Und spätestens dann, wenn die Kollegen E-Mails mit pornografischen Inhalten erhalten, wird es nicht nur peinlich, sondern auch kriminell. Ein sicheres Passwort, welches man regelmäßig ändert und nur für die E-Mailadresse nutzt, kann hier Abhilfe schaffen.

Malware – der Virus im System

Malware oder Schadstoffprogramme können, wenn sie unerkannt auf technische Geräte gelangen, Viren, Würmer und Trojaner einschleusen, die erheblichen Schaden am Gerät verursachen können. Vom Datenklau über den Datenverlust bis hin zur völligen Unbrauchbarkeit des Gerätes sind alle Szenarien im Bereich des Möglichen.

Spyware codes und computer

Spyware codes und computer

Häufigste Eintrittspforte sind unbedacht geöffnete Links aus E-Mails oder auf zwielichtigen Websites. Hier kann es wirklich helfen, vorm Öffnen von Links lieber zweimal nachzudenken und beim Überfliegen von Websites nicht übereilt auf irgendwelche Buttons zu klicken. Passiert es doch einmal kann eine vorsorglich installierte Firewall ein Vorankommen der Eindringlinge zur Software verhindern.

Cookies – Kekskrümel, die dich anlocken

Man ist nicht nur nicht anonym im Hochgeschwindigkeitsnetz, zeitweise fühlt man sich sogar regelrecht beobachtet. Man verbringt Zeit mit der Suche nach dem nächsten Urlaubsort und plötzlich befindet sich auf jeglicher weiteren Seite Werbung zu Last-Minute-Flügen, Sonnenbrillen und Reisekoffern. Cookies sind hier der Schlüssel bzw. der anlockende Kekskrümel. Cookies speichern neben Login-Daten und Seiteneinstellungen auch Suchanfragen bei diversen Suchmaschinen. Wer sich verfolgt fühlt kann im Cookie-Manager seines Browsers die maximale Speicherdauer der Cookies einstellen und so zum Beispiel dafür sorgen, dass diese nur für die aktuelle Sitzung gespeichert werden.

Öffentliches WLAN

Wer viel unterwegs ist, greift gern auf öffentliches WLAN und lokale Hotspots zurück. Fluch und Segen zugleich – denn Betrüger bekommen hier unter Umständen ihre Trauben auf dem Silbertablett serviert. Wer die Sicherheit auch im öffentlichen WLAN haben will, sollte zum einen dafür Sorge tragen, dass sich Smartphone, Tablet oder Notebook nicht ungefragt in Netzwerke einwählen. Zum anderen empfiehlt sich hier die Nutzung des sogenannten VPN.

Fazit für sicheres Surfen

Man sieht also, es lauern allerhand Gefahren. Jedoch gibt es viele einfache Maßnahmen, die man ergreifen kann, um die Sicherheit zu erhöhen. Hier nochmal eine kurze Auflistung:

  • Privatsphäreneinstellung bei Social-media-Seiten überprüfen
  • Sicheres Passwort für E-Mail-Accounts wählen
  • Links nicht unbedacht öffnen
  • Firewall installieren
  • Einstellung im Cookie-Manager überprüfen
  • Netzwerkeinstellung für automatisches Einwählen prüfen
  • VPN nutzen

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